Superfoods – Warum Wir sie unbedingt brauchen und welche wirklich hilfreich sind

Superfoods
Superfoods

Nur aus der Kombination von gesunder Ernährung und Sport ergibt sich eine gesunde Lebensweise. Und je nachdem, wie viel und welche Art von Training man betreibt, hat der Körper unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse. Als Sportler muss man also immer auch auf eine ausreichende Zufuhr an Makro- und Mikronährstoffen achten. Während Makronährtoffe (Kohlehydrate, Proteine und Fette) meist zu genüge durch die tägliche Nahrung aufgenommen werden, kann ein Mangel an Mikronährstoffen (Minerale, Vitamine und Spurenelemente) weitaus schneller eintreten.

Das liegt meistens an einer Fehlernährung. Doch auch eine gesunde Ernährung ist heutzutage kein Garant für ausreichende Micronährstoffe mehr, da unsere Böden nicht mehr genug Mineralien enthalten.

Die Lösung sind sogenannte Superfoods. Das sind Nahrungsmittel, die besonders viele Minerale, Vitamine und Spurenelemente enthalten. Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, haben wir 10 Superfoods unter die Lupe genommen, die sich in jedem sportlichen Ernährungsplan hervorragend machen. Wenn möglich, sollten Sie die Nahrungsmittel frisch zu sich nehmen. Einige Exoten, die in Deutschland schwer erhältlich sind, gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel Acai-Beeren, Ning-Hong-Tee und Spirulina in Sedumoxal und Petoximol.

  • Acai-Beere. Diese Beeren sind die Früchte einer südamerikanischen Beerenart. Vor allem in Brasilien werden die Früchte als Smoothie oder Sorbet verzehrt. Die violetten Beeren haben es in sich: Sie sind reich an Antioxidantien, Proteinen, Calcium, Eisen, Vitamin A und wertvollen Fettsäuren – und obwohl es sich um eine Frucht handelt, sind die Beeren zuckerarm und nicht süß. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie vor freien Radikalen und verlangsamen so den Alterungsprozess des Körpers.
  • Ananas. Die Frucht enthält sehr viel Vitamin C, aber auch Niacin, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin B3. Sie ist außerdem reich an Mineralstoffen und wertvollen Enzymen. Hierbei sticht vor allem Bromelain hervor, das in Studien entzündungshemmende und verdauungsfördernde Wirkung zeigt. Es ist außerdem hilfreich bei Gelenkbeschwerden. Natürlich muss die Ananas frisch gegessen werden und nicht aus der Dose, um von den Nährstoffen zu profitieren – denn Dosenananas enthält sehr viel weniger Nährstoffe und kein aktives Bromelain.
  • Brennessel. Als Tee, Pulver oder sogar frisch (zum Beispiel junge Brennesseltriebe im Salat) reinigen Brennesseln den Darm. Die Pflanze hat einen Eiweißgehalt von über 30% in der Trockenmasse und zudem viel Magnesium, Calcium, Silizium, Eisen, Vitamin A und Vitamin C.
  • Chili. Chili wirkt darmreinigend und blutdrucksenkend. Das scharfe Capsaician erhöht die Körpertemperatur und kurbelt auf diese Weise die Fettverbrennung an. Für eine ähnliche Wirkung bietet sich auch Ingwer an.
  • Grüntee. Neben dem anregenden Koffein sind Catechine die wichtigsten Wirkstoffe in grünem Tee. Sie wirken sich positiv auf Herz und Kreislauf aus und haben heilende oder präventive Wirkung bei einer ganzen Reihe von Krankheiten. Durch einen Schuss Zitronensaft wirken die Catechine übrigens noch besser, weil sie vor dem Zerfall geschützt werden. Die Gerbstoffe, die den Tee leicht bitter machen, wirken beruhigend auf Magen und Darm.
  • Kichererbsen. Die Hülsenfrucht besticht durch hohen Proteingehalt (rund 20%), viele Ballaststoffe, Vitamin B1, Vitamin B6 und Folsäure. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich nicht sonderlich zwischen Dosenkichererbsen und getrockneten Kichererbsen. Sie können also ruhig die bequemere Variante nehmen und Dosen verwenden.
  • Kräuterquark. Quark hat einen hohen Proteinanteil. Wenn Sie ihn mit frischen Kräutern und Knoblauch zubereiten, profitieren Sie zusätzlich von deren hoher Nährstoffdichte. Außerdem ist das einfach lecker und ein gesunder Ersatz für Ketchup und Mayo.
  • Ning-Hong-Tee. Dabei handelt es sich um einen chinesischen Schwarztee, der die Fettverbrennung ankurbelt.
  • Spirulina. Die Mikroalge ist zu Recht als Superfood bekannt. Sie hat einen – für ein nicht tierisches Produkt unübertroffenen – Proteingehalt von knapp 60%. Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren und hohe Konzentrationen von Vitamin A, Vitamin E, Calcium, Magnesium und Eisen. Ganz besonders interessant ist Spirulina für Veganer, weil Sie Vitamin B12 enthält. Auch das findet man normalerweise nur in tierischen Produkten.

Dürfen wir Dich noch um eine kurze Bewertung für diesen Beitrag bitten?

Bewertung 5 Sterne aus 2 Meinungen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*