Mit Freeletics in 15 Wochen zum Traumkörper!?

Freeletics
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Der nachfolgende Artikel wurde uns von Markus Laue zur Verfügung gestellt. Markus ist ein (Stand: 22.10.2013) moppeliger Online Marketer, der mit Hilfe von Freeletics, Ernährungsumstellung und viel Disziplin sein Wunschgewicht inklusive Traumkörper erreichen will. Hierzu hat er unter anderem einen Freeletics Selbstversuch gestartet. Ob und wie erfolgreich er dabei ist, könnt ihr in seinem Artikel nachlesen.

Bei Freeletics handelt es sich um eine neue Sportart, bei der ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet wird. Kraft und Ausdauer werden hier zu gleichen Teilen miteinander verbunden, um eine abwechslungsreiche Sportaktivität zu gewährleisten. Dazu gehören Liegestütze, Klimmzüge und andere Techniken, mit denen die Bauchmuskulatur und das körperliche Gleichgewicht gestärkt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Trainingsprogramme, nach deren Vorgaben die einzelnen Übungen absolviert werden. Diese werden als Workouts bezeichnet. Von den Vorgaben der Workouts darf dabei nicht abgewichen werden.

Freeletics verlangt viel Motivation und Disziplin von den Sportlern. Nur so können die vorgegeben Übungen innerhalb einer bestimmten Zeit absolviert werden. Man weiß nie, welche Anzahl an Klimmzügen und Liegestützen verlangt werden. Mal können dies 200 Sekunden sein oder auch mal 300. Das Workout regelt die Reihenfolge, die meistens aus fünf Runden besteht. Üblicherweise beginnt man dabei mit 50 Wiederholungen der einzelnen Übungen. Diese reduzieren sich im Laufe der Zeit, bis alle Übungen erfolgreich erledigt wurden. Ein Vorteil von Feeletics ist dabei, dass man nie vorher weiß, welche Anzahl von welchen Übungen man ausführen soll. Dies bietet wiederum ein gewisses Überraschungsmoment, was keine Langeweile aufkommen lässt.

Zu dieser Sportart gibt es sogar eine eigenständige Homepage, auf der man sich informieren und für 29,90 Euro einen kompletten Trainingsplan als PDF-Datei downloaden kann. Das ist praktisch, denn so bekommt man einen ersten Eindruck über diese neuartige Sportart. Sofern man allerdings als totaler Anfänger startet, kann dies mitunter eine harte und schweißtreibende Angelegenheit werden. Gerade deswegen erfordert dieser Sport viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Man sollte schon zu Anfang alle Übungen korrekt ausführen. Andernfalls kann es zu Schäden am Bewegungsapparat kommen, die mitunter sehr schmerzhaft werden können. Vielleicht ist es ratsam, sich Rat bei einem Profi einzuholen, der schon einige Übungen gemacht hat und bei Fragen jederzeit konsultiert werden kann. Experten empfehlen eine angemessene Aufwärmphase, bevor man sich den vielseitigen Trainingsübungen stellt. Zudem sollten nach jedem Training Dehnübungen ausgeführt werden, damit sich die Muskulatur nicht versteift.

Der Anfang – bleiben Sie ruhig

Gehen Sie zu Anfang unbedingt vorsichtig und in aller Ruhe an die Sache heran. Liegestütze und Kniebeugen sind für untrainierte Menschen eine wahre Tortur. Es ist nicht schlimm, wenn Sie zu Anfang nicht genau den vorgegebenen Zeitplan einhalten können. Behalten Sie auch im Hinterkopf, dass nicht jeder Mensch für diese Art der körperlichen Betätigung geeignet ist. Das liegt auch daran, dass die Übungen mitunter über Wochen hinausgehen und die Sportler Tag für Tag aufs Neue an ihre Grenzen bringt. Man sollte deshalb nichts erzwingen. Falls Sie dem Druck nicht standhalten, sollten Sie sich eventuell eine andere, sportliche Aktivität suchen, die keine zeitlichen Vorgaben bereithält. Aber die Freeletics-Szene gewinnt zunehmend neue Mitglieder, die Spaß an der anspruchsvollen und zum Teil recht gewöhnungsbedürftigen Sportart finden. Manche Leute fragen sich, wie sie die sportlichen Aktivitäten mit ihrem Berufsleben in Einklang bringen können. Leider gibt es hierzu keinen Praxisleitfaden, an den man sich halten könnte. Es ist jedem selber überlassen, ob er die Herausforderung Freeletics annehmen möchte oder nicht. Wer sich dennoch dieser ungewöhnlichen Sportart stellen will, der kann sich weiterführende Informationen direkt aufs iPhone oder Android laden. Für die gezielte Ausschüttung von Endorphinen hilft es allemal und ist ein prima Zeitvertreib.

Das erste Training

Von Profis wird empfohlen, dass man als erstes Workout mit Aphrodite anfangen sollte. Es ist vergleichsweise noch recht einfach gehalten, wobei man trotzdem 3 bis 4 Trainingstage einplanen sollte. Auf freeletics.com findet man zahlreiche Fragen und Antworten rund um dieses Thema. Außerdem kann man sich dort anmelden und mit Gleichgesinnten chatten. Somit kann man Erfahrungen mit anderen austauschen, was gerade bei Anfängern ein guter Einstieg ist. Freeletics kann zusätzlich zu anderen Sportarten ergänzt werden. Auch bei facebook findet man eine spezielle Seite, auf der man Nachrichten posten kann. Die Frage nach den Pausentagen muss sich hingegen jeder selbst beantworten, denn nur der Körper weiß genau, wann Schluss sein sollte. Erzwingen Sie nichts, sondern gehen Sie es behutsam an. Überanstrengungen führen langfristig zu Verletzungen, die mitunter den Rücken auf die Dauer schädigen können. Die Ernährung muss auf alle Fälle dem Trainingsprogramm angepasst werden. Verzichten Sie deshalb auf fett- und kalorienhaltige Lebensmittel und essen Sie stattdessen Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Schließlich wollen Sie ja fit werden und die Kilos sollen purzeln. Verzichten Sie auch auf alkoholische Getränke. Trinken Sie lieber Wasser, Säfte oder eine leckere Apfelschorle. Alternativ kann man auch Proteinshakes zu sich nehmen. Es sind zumindest keine Probleme bekannt, die durch solche Shakes hervorgerufen wurden.

Medizinischer Checkup

Bevor Sie mit Freeletics beginnen, sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, denn Bandscheibenvorfälle und andere chronische Erkrankungen sind ein Hinderungsgrund. Wenn Sie an so etwas erkrankt sein sollten, dürfen Sie Freeletics nicht praktizieren. Als Trainingsorte erscheinen Parks und Sportplätze sehr attraktiv. Also zögern Sie nicht und probieren Sie es aus. Sie werden überrascht sein, wie fit Sie sich nach dem Training fühlen werden. Viel Spaß mit Freeletics.

Und so sieht das ganze dann aus:

Bildrechte: © Freeletics


4 Kommentare

  1. hmhm…ok.. kannte ich noch nicht 🙂 !
    werde ich mir mal genauer anschauen.

  2. Schöner Artikel, sehr gut erklärt. Über Dich bin ich auf Freeletics aufmerksam geworden. jetzt ziehe ich es selber durch…ich hoffe, ich kann es durchhalten…

  3. cooler Tipp und super Bechreibung, werde das mal probieren

  4. Ich halte wenig davon, das innerhalb einer doch so kurzen Zeit, zu sagen das man dann seine Traumfigur erreicht. Denn wenn man diese wirklich erreichen will, dauert das schon etwas länger. Was man sagen kann ist, dass man sich nach dieser Zeit wohler fühlt. Aber wenn jemand nach dieser Zeit die Traumfigur erreicht zu haben glaube ich das nicht. Wenn man erstmal soweit ist findet man immer noch etwas, auch wenn man nicht pingelig ist. Was auch noch zählt ist, wie ehrgeizig man selbst ist. Und am Ende kann man nur sich selber bescheißen 🙂

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